Vitali ist in Russland geboren, in Deutschland aufgewachsen und vor einigen Jahren mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in die Schweiz gezogen. Er schätzt es, mit seiner Familie in der schönen Natur aufzutanken. Der Software Entwickler ist seit 2021 Teil der Gemeinde Wolfswinkel. Ihm ist es wichtig, dass seine Kinder in der Schule AbisZ ein sicheres Umfeld haben. Mehrere befreundete Familien hatten erlebt, dass das Halten des Sabbats an anderen Schulen wiederholt zu Herausforderungen geführt hatte. Dies wollten sie ihren Kindern ersparen. Zudem wünschten sie sich, dass ihre Kinder in der Schule tiefe und beständige Freundschaften mit anderen Kindern knüpfen können, die dieselbe Gemeinde besuchen. Nach viel Gebet öffnete Gott schliesslich die Türen zur Schweiz und zur AbisZ, wofür die Familie bis heute sehr dankbar ist.
«Gemeinde ist für mich ein Ort, wo ich auftanken da. Es ist ein Ort, wo ich im Glauben
gestärkt werde, Freunde treffen und mir bewusst Zeit für Gott nehmen kann», erzählt Vitali. Er engagiert sich in der Leitung der Bibelgesprächsgruppen. Wenn jeder etwas beitrage, könne die Gemeinde wie eine grosse Familie funktionieren. Das motiviert ihn. Was ihm besonders am Herzen liegt, ist, dass sich die Gemeinde entwickelt und die Liebe unter den Menschen noch mehr wächst. Vitali betont: «Unsere Gemeinde soll bekannt dafür sein, dass wahrhaftige Liebe herrscht.» Das sei ein echtes Glaubensbekenntnis. «Wir machen alle Fehler und müssen diese nicht verstecken.» Ehrlichkeit und Authentizität machen den Glauben lebendig.
Bewusst «Ja» zu Jesus zu sagen, war in Vitalis Leben entscheidend. Seine Frau und er hatten den Wunsch, auf den Philippinen ein Kinderheim zu gründen. Ihr Ziel war es, sich zu hundert Prozent in den Dienst Jesu zu stellen und benachteiligten Kindern zu helfen. Um praktische Erfahrungen in der Führung eines Kinderheims zu sammeln und wertvolle Anregungen für ihr eigenes Projekt zu gewinnen, engagierten sie sich mehrere Jahre in einem vergleichbaren Werk in Bolivien. Was Armut tatsächlich bedeutet, hinterliess bei ihnen einen tiefen Eindruck.
Andere Menschen möchte Vitali ermutigen: «Zögert eure Entscheidung für Jesus nicht hinaus. ER kann besiegen, was uns womöglich von ihm fernhält.» Was ihn in dieser festen Überzeugung trägt, sind seine Erinnerungen, wie er Gemeinschaft und Wunder mit Gott bisher erlebt hatte. Mit jeder Erfahrung sei sein Glaube gewachsen.
